Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

Fischotter

Der Fischotter ist ein Marder

der sich an das Wasserleben angepasst hat

Er  zählt zu den besten Schwimmern unter den Landraubtieren.

Er kommt in fast ganz Europa vor

und wird einschließlich Schwanz etwa 130 Zentimeter lang.

Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt bis zu 90 Zentimeter,

hinzu kommen 40 Zentimeter Schwanz.

Der im Querschnitt rundliche und muskulöse Schwanz

ist der längste Schwanz innerhalb der Familie der Marder.

Er dient dem Fischotter als Steuer- und Stabilisierungsorgan.

Fischotter haben eine Schulterhöhe

von etwa 25 bis 30 Zentimeter.

Sie können  bis zu 12 Kilogramm schwer werden.

Die Weibchen wiegen etwa 7,5

und Männchen 10 – 12 Kilogramm.

Der Körper ist gestreckt und walzenförmig,

die Beine kurz, der Kopf ist rundlich

und an der Schnauze befinden sich lange Tasthaare,

die ein wichtiges Sinnesorgan in trüben Wasser darstellen.

Der Pelz des Fischotters bietet aufgrund der ungewöhnlichen Struktur seiner Haare eine besonders wirkungsvolle Isolation gegen Kälte und Nässe:

Die Haare sind, wie bei einem Reißverschluss, mittels mikroskopisch kleiner, ineinander greifender Keile und Rillen miteinander verzahnt. Es entsteht ein außerordentlich dichtes Pelzgeflecht, welches isolierende Luftblasen festhält, gleichzeitig aber Wasser abweist.

Auf diese Weise bleibt die Haut des Otters trocken und der Körper warm, obwohl dieser im Unterschied zu Delfinen, Walen, Eisbären oder Seelöwen über keine dicke Fettschicht verfügt.

Insgesamt schützen 80 bis 100 Millionen Haare den Fischotter vor einem Wärmeverlust; das sind bis zu 50.000 Haare pro Quadratzentimeter.

 

In Gefangenschaft gehaltene Fischotter erreichten ein Lebensalter von bis zu 22 Jahren. In der Natur lebende Fischotter erreichen dieses Alter nicht; nur 15 Prozent der Jungtiere eines Jahres werden älter als drei Jahre. Durchschnittlich leben sie 8 bis 13 Jahre.

Der gefährlichste Feind des Fischotters ist , wie so oft in der Natur, der Mensch. Lebensraumzerstörung und die Verschmutzung der Gewässer, Nahrungsverknappung, Straßenverkehr und Fischreusen sind die Hauptursache, warum Fischotter kein hohes Lebensalter erreichen.

In Gefangenschaft werden sie bis zu 20 Jahre alt.

 

Und hier nun noch der Link

zu dem Fotoalbum Fischotter

Viel Spaß beim ansehen,

mit herzlichen Grüßen Barbara

 

 

8 Antworten

  1. Einen wunderschönen Dienstag wünsche ich und besseres Wetter, Klaus
    Schau mal bei mir vorbei, bitte, danke.

    17. Mai 2011 um 12:18

    • Hallo Klaus, nun sag ich hier auch mal Flott dankeschön für all deine Grüße und Kommentare.
      Mal ganz herzliche Grüße von hier aus an dich, Barbara

      7. Juni 2011 um 21:56

  2. Ich möchte nur einen schönen Gruß hinterlassen und bitte dich um schneres, wärmeres Wetter. Mache es gut, Klaus.

    4. Mai 2011 um 19:29

  3. Ein Sonnabendgruß, bin Happy, meine Mannschaft hat gewonnen und sie sind kurz vor dem Aufstieg, entschuldige diese Notiz, KLaus

    9. April 2011 um 17:31

  4. ja, deine Tiere sind schon was Tolles, KLaus

    6. April 2011 um 10:50

  5. Interessante Tiere. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend. L.G. Ludger

    31. März 2011 um 21:36

  6. Ja an den Fischotter habe ich eine etwas unangenehme Erinnerung,als Kind gingen wir mal in einem Fluss baden und da hat mich so ein Fischotter in das Bein gezwickt,war aber nicht schlimm,bin nur erschrocken.Aber interessante Tiere sind sie.LG.Erika

    31. März 2011 um 15:06

    • Das kann ich nachvollziehen, auch wenn manches Zwicken nicht weh tut, man erschreckt sich einfach *smile*
      Liebe Grüße an dich, Barbara

      7. Juni 2011 um 21:55

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